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GESCHICHTE

Yunnans Ursprünge reichen weit zurück. Seit mehreren Jahrzehnten glaubte man, dass die Peking-Menschen die ältesten Zeugnisse menschlichen Lebens in China waren.

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GESCHICHTE

Yunnans Ursprünge reichen weit zurück. Seit mehreren Jahrzehnten glaubte man, dass die Peking-Menschen die ältesten Zeugnisse menschlichen Lebens in China waren.

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GESCHICHTE

Yunnans Ursprünge reichen weit zurück. Seit mehreren Jahrzehnten glaubte man, dass die Peking-Menschen die ältesten Zeugnisse menschlichen Lebens in China waren.

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GESCHICHTE

Doch 1965 wurden zwei 1,5-2.5 Mio. Jahre alte menschliche Zähne in der Nähe von Yuanmou (nördliche Provinz in Yunnan) gefunden. Die Rekonstruierung des sogenannten “Yuanmou Menschen” zeigte, dass die Yuanmou Menschen älter als die Peking-Menschen waren. Die Entdeckung, dass Yunnan warscheinlich das erste bewohnte Gebiet von China war, hat zu einem Umdenken geführt. Die Region wurde nicht mehr als abgelegene, spät entwicklte Gegend gesehen, wie es in der langen und ehrwürdigen Geschichte Chinas vorher der Fall war.

TIMELINE

  • 8. Jahrhundert

    Yunnan wurde von 6 Princes regiert.

  • 1253

    Kublai Khan überfiel  Yunnan

  • 1658

    Der Nachweis wird erbracht, dass vor 1,5 – 2,5 Mio. Jahren Menschen in Yunnan gelebt haben

  • 1855

    Der chinesische Kaiser schlägt die muslimische Rebellion nieder

  • 1937

    Yunnan war ein wichtiges strategisches Zentrum für die Überführung von Lebensmitteln, Waffen und andere Vorräte während der japanischen Invasion

  • 1949

    Marschierte Maos Rote Armee in Yunnan ein und es gehört seitdem vollständig zu China.

  • 1995

    Fund der Gräber von 1.200 v. Chr.

Diese Ansischt wurde auch dadurch gestärkt, dass 1995 entdeckt wurde, dass eine es eine hochentwickelte Bronzezeit-Kultur an den Ufern des Sees Dian in der Nähe von Kunming gegeben hat. Die Entdeckungen, die in den 48 intakten Gräbern aus der Zeit 1.200 Jahre v. Chr. gemacht wurden, umfassten u. a. Bronzeschiffe, deren Verzierungen anschaulich den Alltag und die Rituale des kleinen landwirtschaftlichen Reichs Dian darstellen. Diese Schiffe können nun in einem kleinen Museum im Goldenen Tempel nördlich von Kunming besichtigt werden. Es ist gut möglich, dass es noch andere verschiedene Gesellschaften und ethnische Gruppen zu dieser Zeit gab, aber noch nicht bewiesen.

Die Völker der Bai (Dali) und Yi Nationalitäten behaupten beispielsweise, dass sie vor 3-4 Jahre nach Yunnan migriert sind. Yunnan wurde erstmals von einem Han-Historiker erwähnt, als 339 v. Chr. die Chinesen in Dian einfielen. Während der sog. “Zeit der streitenden Reiche” (453-221 v. Chr.) erwog China die Möglichkeit einer Handelsstraße, die das südliche China über Burma mit Indien verbinden sollte. Aus diesem Grund wurde General Chu Zhuang Qiao nach Dian entsandt, um die “südlichen Barbaren” zu bekämpfen und zu unterdrücken. Nach einem zehn Jahre andauerndem Krieg beschloss er zu bleiben und ernannte sich selbst zum souveränen Herrscher des Königreichs Dian. Sein Königreich währte bis 109 Jahre v. Chr. Während des Aufstiegs der dynamischen Han-Dynastie (207 v. Chr. – 220 n. Chr.), wurde Yunnan 109 v. Chr. erneut von den Han-Chinesen erobert, aber diesmal mit Zustimmung des Königs von Dian, der hoffte, dass die Chinesen als Verbündete ihm helfen würden, die benachbarten Völker zu besiegen.

Obwohl die chinesischen Truppen nicht in der Lage waren, in die westlichen Berge Yunnans vorzudringen, wurde Dian durch kaiserliches Siegel von Kaiser Wu Di zum tributpflichtigen Staat des Han-Reiches erklärt. Die Han mischten sich sehr wenig in das Geschehen in Yunnan ein, außer im östlichen Bereich. Dian wurde weiterhin von den Stammesführern geführt, aber Sie mussten Tribute an den Kaiser bezahlen. So wurde das Königreich der Dian geschwächt und löste sich schließlich völlig auf.

Während des 8. Jahrhunderts wurde Yunnan von 6 Fürsten regiert. Während eines Banketts, welches angeblich zur Vereinigung der verschiedenen Staaten gedacht war, setzte der rücksichtsloseste und politisch ambitionierteste Prinz die Halle in Brand, während die andere Prinzen sich noch in der Halle befanden.
Er beschlagnahmte ihrer Ländereien und gründete das starke Reich Nanzhao, das für mehr als 200 Jahre währte. Das Nachfolgereich war Dali, ein starkes und unabhängiges Königreich, das in Dati gegründet wurde. Es fiel erst 1253, als es von den Armeen des Kublai Khan erobert wurde. Bis 1658 wurde Yunnan weiter wie eine ferne Kolonie behandelt und nicht wie eine Provinz von China. Danach vertrieben die Manchu-Truppen den letzten Ming-Kaiser nach Burma. Aufgrund ihrer Entfernung und Isolierung von der Verwaltungsstelle, zeigten die chinesischen Garnisonen in Yunnan aber eher eine symbolische Präsenz. Sie koordinierten nur die untergeordneten Stammesfürsten und Kriegsherren.

Während der Jahre in denen die Qing-Dynastie schwächer wurde, wendete sich Yunnan mehr und mehr Burma und Indochina zu, um seine politische Zukunft zu finden. Zur gleichen Zeit, als Burma unter dem Einfluss der Briten fiel, waren die Franzosen im Anmarsch auf Tongkin. Es war der erste Schritt ihrer späteren Kolonialisierung von Vietnam, Kambodscha und Laos. Mit der Unterstützung der Franzosen schlug der chinesische Kaiser 1855 den ersten muslimische Aufstand nieder. Im Gegenzug bekamen die Franzosen große Mengen Zinn und Kupfer aus Yunnan.

Nach dem endgültigen Zusammenbruch der Qing-Dynastie fiel Yunnan wieder in die Hände der sich bekämpfenden lokalen Kriegsherren. Mit der japanischen Invasion in Ost-China 1937 wurde Yunnan ein wichtiges strategisches Zentrum für die Überführung von Lebensmitteln, Waffen und anderen Versorgungsgütern auf der Straße von Burma. Von hier aus operierten General Stilwells Bodentruppen und General Chenaults “Flying Tigers.”

Im Jahr 1949 marschierte Maos Rote Armee in Yunnan ein und es gehört seitdem vollständig zu China. Unter Mao wurde jede Form von Ethnizität als “kleiner nationaler Chauvinismus” und die Traditionen der Minderheiten als “abergläubisch” verurteilt. Deng Xiaoping tat viel, um den Schaden, den übereifrige Rotgardisten verursacht hatten, wiedergutzumachen. Es wurde den Minderheiten in ihren eigenen autonomen Präfekturen und Landkreisen wieder erlaubt, ihre indigenen Traditionen und Bräuche zu praktizieren. Obwohl die abgelegenen Gebieten von Yunnan dadurch weit hinter dem Rest von China zurückblieben, hatten sie trotzdem ein höheres Wohlstandsniveau als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in ihrer aufgezeichneten Geschiche.

Im Jahr 2012 genehmigte die Zentralregierung einen Fünf-Jahres-Plan für die weitere Förderung der Wirtschaft der westlichen Regionen. Dies erfolgte, um die Kluft zwischen wohlhabenden Küstenprovinzen des Landes und den unterentwickelten westlichen Regionen zu verkleinern.

 

REGIERUNG

Die Gouverneure der chinesischen Provinzen und autonomen Regionen, darunter die zentral gesteuerten Stadtverwaltungen, werden von der Zentralregierung in Peking, nach Erhalt der nominalen Zustimmung des Nationalen Volkskongresses (NPC), ernannt. Es gibt 4 Arten von Verwaltungszonen in China: Die Sonderverwaltungsregionen (z. B. Hong Kong), Stadtverwaltungen (z. B. Chongqing), Autonome Regionen (z. B. Guangxi) und Provinzen (z. B. Yunnan). Eine Provinzregierung wird nominell von einem Ausschuss geleitet. Der Sekretär, welcher den Ausschuss leitet, ist das mächtigste Organ der Provinz; an zweiter Stelle steht der Gouverneur der Provinzregierung.

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