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GESCHICHTE

Zwischen 1858 und 1884 wurde Vietnam von Frankreich besetzt und 1887 mit Laos und Kambodscha zur Indochinesischen Union zusammengezogen.  Unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs, am 2. September 1945, proklamierte Ho Chi Minh in Hanoi die Unabhängigkeit, doch die Franzosen waren nicht gewillt, ihren Besitz kampflos aufzugeben. Der neunjährige Indochinakrieg…

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GESCHICHTE

Zwischen 1858 und 1884 wurde Vietnam von Frankreich besetzt und 1887 mit Laos und Kambodscha zur Indochinesischen Union zusammengezogen.  Unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs, am 2. September 1945, proklamierte Ho Chi Minh in Hanoi die Unabhängigkeit, doch die Franzosen waren nicht gewillt, ihren Besitz kampflos aufzugeben. Der neunjährige Indochinakrieg…

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Chronik

  • 1858

    Eroberung durch die Franzosen

  • 1887

    Vietnam wurde Teil von Französisch-Indochina

  • 1954

    Vietnam teilt sich in kommunistischen Norden und anti-kommunistischen Süden

  • 1973

    Abzug der US-Streitkräfte aus Vietnam

  • 1986

    Vietnam setzt sich mehr für eine freie Marktwirtschaft ein

GESCHICHTE

Gemäß dem Genfer Abkommen wurde Vietnam noch im gleichen Jahr in den kommunistischen Norden und anti-kommunistischen Süden geteilt. In den 1960er Jahren wuchs die wirtschaftliche und militärische Unterstützung der USA an Südvietnam, um die Regierung zu stärken. 1973 zogen die USA nach einem Waffenstillstand ihre Truppen ab, zwei Jahre darauf, im Frühjahr 1975, überrannten nordvietnamesische Truppen den Süden und vereinigten das Land unter kommunistischer Herrschaft.

Der vom Krieg ausgepowerte und auf Veranlassung Washingtons (Embargo) von der Weltgemeinschaft geächtete Staat versank in Chaos und bitterste Armut. Erst die 1986 eingeleitete Reformpolitik Doi Moi und die damit einhergehende Öffnung und Liberalisierung der Wirtschaft brachte Abhilfe. Gemessen an Wachstumsraten von durchschnittlich 8% seit 1991 zählt Vietnam seitdem zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt.

Die aktuelle Verfassung setzt die politische Vorherrschaft der Kommunistischen Partei Vietnams durch. Im April 2001 wählte die Partei den neuen Generalsekretär Nong Duc Manh. Nong ist einer des Dreigespanns, der jetzt zusammen mit Ministerpräsident Nguyen Tan Dung und Präsident Nguyen Minh Triet Vietnam regiert.

REGIERUNG

Die gegenwärtige Verfassung, die 1992 verkündet wurde, bestätigt die politische Vorherrschaft der Kommunistischen Partei Vietnams. Die 496-köpfige Nationalversammlung ist für die Gesetzgebung zuständig. Die Versammlung wird alle fünf Jahre von Kandidaten, die von der KPV vorgeschlagen werden,  gewählt. Die Exekutive wird durch den Ministerrat ausgeübt. Die Mitgliederversammlung wählt einen Präsidenten, der als Staatsoberhaupt fungiert und einen Ministerpräsidenten aus den Versammlungsmitgliedern wählt. Der Ministerpräsident führt den Ministerrat. Vietnam ist seit 1980  eine Sozialistische Republik und erlangte im Jahr 1954 die Unabhängigkeit von Frankreich.

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