GESCHICHTE

Die ethnischen Ursprünge des modernen Myanmars, historisch bekannt als Burma, stammen aus einer Mischung von Indo-Ariern, die um 700 v. Chr. in diese Gegend kamen und Mongolen, die unter Kublai Khan im 13. Jahrhundert in die Region drängten.

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TIMELINE

  • 700 v. Chr.

    Frühe Siedler in Myamar

  • 13. Jahrhundert

    Die Mongolen kamen in die Region

  • 1612

    Die britische East India Company schickte Handelsvertreter nach Burma

  • 1824 – 1826

    Anglo-burmesischer Krieg

  • 1886

    Burma wurde von Indien annektiert

  • 1937

    Burma wurde eine separate Kolonie

  • 1941

    Die Japaner fielen in Burma ein

  • 1948

    Burma wurde unabhängig

  • 1989

    Änderung des Landesnamen von Burma zu Myanmar

GESCHICHTE

Anawrahta (1044-1077) war der erste Vereiniger Myanmars.

Im Jahre 1612 schickte die britische East India Company Handelsvertreter nach Burma, aber die Birmanesen widerstanden den hartnäckigen Bemühungen der Briten, Niederländer und Portugiesen, Handelsposten entlang der Bucht von Bengalen aufzubauen. Durch den Anglo-burmesischen Krieg (1824-1826) und zwei nachfolgende Kriege, konnte die British East India Company ganz Burma für sich gewinnen. 1886 wurde Burma von Indien annektiert und erst 1937 eine separate Kolonie.

Im Zweiten Weltkrieg spielte Birma eine Schlüsselrolle; die 800 Meilen lange Burmastraße war eine lebenswichtige Versorgungsstraße der Alliierten nach China. Die Japaner überfielen das Land im Dezember 1941 und hatten im Mai 1942 einen Großteil des Landes erobert, wodurch die Burmastraße gesperrt wurde. Im August 1945, nach Ende des 2. Weltkrieges, wurde Burma von den Alliierten befreit.

Burma wurde am 4. Januar 1948 unabhängig. Im Jahr 1962 putschte der linke General Ne Win, verbot die politische Opposition, setzte die Verfassung außer Kraft und führte den “Burmesischen Sozialismus” ein. Nach 25 Jahren der wirtschaftlichen Not und Unterdrückung, begann das birmanische Volk in den Jahren 1987 und 1988 massiv gegen die Unterdrückung aufzubegehren. Die Demonstrationen wurden aber von der State Law and Order (SLORC) brutal niedergeschlagen. Im Jahr 1989 änderte die Militärregierung offiziell den Namen des Landes von Burma zu Myanmar.

Bei den im Mai 1990 abgehaltenen Wahlen gewann die Opposition der National League for Democracy (NLD) die Mehrheit der Stimmen, aber das Militär bzw. die SLORC, weigerte sich, die Wahlergebnisse anzuerkennen. Dem Führer der Opposition, Aung San Suu Kyi, wurde 1991 der Friedensnobelpreis verliehen. Obwohl die regierende Junta Myanmar seit 1988 fest im Griff hatte, war sie nicht in der Lage, die seit Jahrzehnten im Süden des Landes rebellierenden Aufständischen, zu unterwerfen.

Am 13. November 2005 wurde der Regierungsitz von der Hauptstadt Rangun nach bei Pyinmanaa verlegt. Mehr als 1.000 Delegierte versammelten sich im Dezember 2005 für die Ausarbeitung einer Verfassung, die nach Aussagen der Junta ein Schritt in Richtung Demokratie war. Die Versammlung wurde aber Ende Januar 2006 aufgrund weniger Fortschritte vertagt. Im Jahr 2007 gab es eine Reihe von Protesten gegen die Regierung, was dazu führte, dass zahlreiche Zivilisten festgenommen wurden, rund 70 starben und weitere 40 Mönche schwer misshandelt und getötet wurden. Am 7. Februar 2008 gab das State Peace and Development Council (SPDC) bekannt, dass ein Referendum über die Verfassung abgehalten werden würde und die Wahlen 2010 stattfinden.

Die 2011-2012 in Burma vorgenommenen demokratischen Reformen sind eine anhaltende Serie von politischen, wirtschaftlichen und administrativen Änderungen, die von der militärgestützten Regierung vorgenommen werden. Diese Reformen umfassten bisher die Freilassung von Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi aus dem Hausarrest und anschließende Gespräche mit ihr, den Aufbau der Nationalen Menschenrechtskommission, allgemeine Amnestie von mehr als 200 politischen Gefangenen, neue Arbeitsgesetze, die den Gewerkschaften Streiks ermöglichen, die Lockerung der Pressezensur und Vorschriften für die Währungspolitik. Als Folge der Reformen hat die ASEAN Birmas Kandidatur für den Vorsitz im Jahr 2014 zugestimmt. Hillary Clinton, die Außenministerin der USA, besuchte Burma am 1. Dezember 2011, um weitere Fortschritte zu unterstützen; es war der erste Besuch eines Staatssekretärs seit mehr als fünfzig Jahren. US-Präsident Barack Obama kam 1 Jahr später nach Burma und wurde damit der erste US-Präsident, der das Land besuchte.

Suu Kyis Partei, die National League for Democracy (NLD), beteiligte sich an den Nachwahlen am 1. April 2012, nachdem die Regierung die Gesetze abgeschafft hatte, die zum Boykott der NLD bei der Parlamentswahl 2010 geführt hatten. Die NLD gewann die Nachwahlen klar und bekam 41 von den 44 zu vergebenden Sitzen. Selbt Suu Kyi gewann einen Sitz, der den Wahlkreis Kawhmu im Unterhaus des birmanischen Parlament vertritt. Allerdings bestehen immer noch Unsicherheiten, weil einige politische Gefangene noch nicht freigelassen wurden und es noch zu Zusammenstößen zwischen burmesischen Truppen und lokalen Rebellengruppen kommt.

 

REGIERUNG

Myanmar ist seit 1974 eine Sozialistische Republik. Die Armee ergriff die Macht im Jahr 1988. Anfang 2011 wurde die Republik der Union von Myanmar ausgerufen.

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