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GESCHICHTE

Die Geschichte des heutigen Laos beginnt 1353 mit der Vereinigung mehrerer Königreiche der Region durch König Fa Ngum. Er gründete seine Hauptstadt in Luang Prabang und herrschte über ein Lane Xang genanntes Königreich (was wörtlich übersetzt „eine Million Elefanten“ bedeutet), das sich über weite Teile des heutigen Laos und des…

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GESCHICHTE

Die Geschichte des heutigen Laos beginnt 1353 mit der Vereinigung mehrerer Königreiche der Region durch König Fa Ngum. Er gründete seine Hauptstadt in Luang Prabang und herrschte über ein Lane Xang genanntes Königreich (was wörtlich übersetzt „eine Million Elefanten“ bedeutet), das sich über weite Teile des heutigen Laos und des…

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GESCHICHTE

In der Folgezeit wurde der Buddhismus als vorherrschende Religion des Reiches etabliert.

TIMELINE

  • 18. Jahrhundert

    Konflikte mit Thailand, Vietnam und Kambodscha

  • 1907

    Franco-Siamesischer Vertrag, der die Grenze zwischen Laos und Thailand definierte

  • 1945

    Bildung einer unabhängigen Regierung

  • 1947

    Frankreich erkannte die Unabhängigkeit von Laos an

  • 1960

    Putsch in der Armee

  • 1972

    Die Revolutionspartei (LPRP) bildet eine neue Koalitionsregierung

  • 1975

    Der König verzichtete auf seinen Thron

Die verschiedenen Reiche der Umgebung führten ständig Kriege gegeneinander, und vor allem im 18. Jahrhundert verlor das Reich Lane Xang, geschwächt durch innere Streitigkeiten, in den Konflikten mit Burma, Siam (dem Vorläufer des heutigen Thailand), Vietnam und dem Khmerreich (heute Kambodscha) an Boden. Die Siamesen gewannen schließlich die Oberhand und etablierten im 19. Jahrhundert eine Hegemonialherrschaft über den größten Teil des Gebietes, das heute Laos ausmacht. Das vorherige Königreich wurde in die drei Bereiche Luang Prabang, Vientiane und Champasak aufgeteilt und von siamesischen Statthaltern regiert. Gegen Ende des Jahrhunderts integrierten die Franzosen Laos in das französische Kolonialreich von „Indochina“. Ein französisch-siamesischer Vertrag von 1907 legte die heute noch bestehenden Grenzen zwischen Laos und Thailand fest.

Während des Zweiten Weltkriegs besetzte Japan weite Teile Indochinas und von Laos. Nach der japanischen Kapitulation vereinten sich die laotischen Landesteile unter dem Banner des „Freien Laos“, doch 1946 rückten erneut die Franzosen ein und gewährten nur eine begrenzte Autonomie.

Im Jahr 1949 anerkannte Frankreich offiziell die Unabhängigkeit von Laos, doch das Land blieb noch bis 1953 Mitglied der französischen Union. Nach der Genfer Friedenskonferenz von 1954 blieben zunächst pro-westliche Kräfte an der Macht, bis 1957 Prinz Souvanna Phouma eine erste Koalitionsregierung bildete. Doch schon im folgenden Jahr strebten die verschiedenen Fraktionen, die stark von Kräften aus den Nachbarländern beeinflusst waren, wieder auseinander. Rechte Kräfte übernahmen die Regierung, während die Kommunisten 1959 einen Aufstand inszenierten.

1960 fand ein Putsch in der Armee statt, der zum Ziel hatte, die Kämpfe durch eine neutralistische Regierung zu beenden, doch die neu gebildete Regierung wurde noch im selben Jahr von rechten Kräften verdrängt. Daraufhin verbündeten sich die Neutralisten mit den kommunistischen Aufständischen, die Unterstützung von der Sowjetunion erhielten. Das rechte Regime wurde von den USA unterstützt.

Eine zweite Friedenskonferenz wurde 1961/62 wieder in Genf abgehalten, auf der Unabhängigkeit und Neutralität von Laos festgelegt wurde. Doch schon bald nach der Unterzeichnung des Abkommens beschuldigten sich die Gruppen gegenseitig der Verletzung der Bestimmungen und nahmen mit Unterstützung ihrer jeweiligen Schutzmacht die Kämpfe wieder auf und so ging der Bürgerkrieg weiter.

Im Februar 1973 wurde ein Abkommen über Laos geschlossen, das erneut eine Koalitionsregierung vorsah. Trotzdem setzten sich die politischen Auseinandersetzung zwischen neutralen Kommunisten und den Rechten fort. Der Fall von Saigon und Phnom Penh beschleunigte den Zusammenbruch des Zwangsbündnisses in Laos. Im Dezember 1975 dankte der König der konstitutionellen Monarchie ab; die Volksrepublik wurde ausgerufen und der ehemalige Prinz Souphanouvong zum Präsidenten gewählt. Die LPRP (Revolutionspartei) löste aber das Koalitionskabinett auf und die Kommunisten proklamierten die Demokratische Volksrepublik (LPDR).

Die neue kommunistische Regierung ordnete Planwirtschaft an und übernahm die  Kontrolle der Medien. Viele Mitglieder der früheren Regierung und des Militärs wurden festgenommen und in “Umerziehungslager” eingesperrt. Diese drakonischen Maßnahmen, die sich verschlechternden wirtschaftlichen Bedingungen zusammen mit den Bemühungen der Regierung, die politische Kontrolle durchzusetzen, bewirkte eine Auswanderung der Bevölkerung. Über 10% der Bevölkerung ersuchte nach 1975 Flüchtlingsstatus. Viele sind in Drittländer umgesiedelt, die meisten davon (250.000) in die Vereinigten Staaten. Die Situation der Flüchtlinge in Laos steht kurz vor seinem letzten Kapitel und viele sind mittlerweilen in ihre Heimat zurückgekehrt.

REGIERUNG

Seit 1975 eine Volksrepublik, erlangte im Jahr 1953 die Unabhängigkeit von Frankreich.

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